Kosten

Die gesamte Behandlungsdauer und die damit verbundenen Kosten richten sich nach der individuellen Behaarungssituation und dem zu behandelnden Areal.

Hier spielen im wesentlichen die Vorbehandlungen der Haare, wie z. B. 

Laser, IPL, SHR , Depilieren oder ständiges Zupfen eine große Rolle.

 Die Beratung vor jeder Elektro-Epilation ist unbedingt erforderlich.

Hierbei wird Ihnen die Vorgehensweise, die Vor-und Nachsorge, Kontraindikation, Besonderheit der Haut- und Haarsituation sowie unser Equip­ment ausführlich und verständlich dargestellt.

Um Ihnen eine bestmögliche und erfolgsorientierte  Behandlung zu gewährleisten wird im Anschluß an die Beratung , neben der Probe-Epilation eine  gründliche Anamnese erstellt.

Wird eine krankhaft veränderte Haarsituation festgestellt, wird evtl. eine Untersuchung bei einem Facharzt nötig sein, damit man in zusammenarbeit das "Haarproblem" beheben kann.

Beratungspauschale:

 Für die ca. 60 min. Beratung incl. Verbrauchsmaterial mit anschließender Testbehandlung, erheben wir einen Unkostenbeitrag in Höhe von 30,00 Euro.

 

Kostenvoranschlag für die Krankenkasse

Ist eine Störung des körperlichen oder seelischen Wohlbefindens, durch eine krankhafte Veränderung des Haarwuchses vorhanden, kann die Elektro-Epilation u.U. therapeutisch

indiziert sein.

Hierunter zählen u.a.:

  • Hirsutismus
  • PCO Syndrom
  • AGS Syndrom
  • Hypertrichose
  • Transsexualität

Wünscht  Ihre Krankenkasse einen Kostenvoranschlag für die Elektro-Epilation, wir helfen Ihnen gerne dabei.

 


 

Was ist Hirsutismus

 

Unter Hirsutismus versteht man eine vermehrte Körperbehaarung sowohl bei Frauen als auch bei Kindern, die einem männlichen Behaarungsmuster nahekommen.

 

Hierbei finden sich anstelle unscheinbarer Vellushaare kräftigere Langhaare im Bereich der Koteletten, der Oberlippe, der Wangen und am Kinn.

Auch findet man verstärkt Haare im Bereich des Rumpfes, wie z.B. an den Oberarmen, dem Rücken, im oberen Brustbeinbereich, sowie vom Bauchnabel abwärts hin zur Schambehaarung ziehend. Eine Grenze zum Normalzustand ist dabei nicht genau lokalisierbar.

 

Die Ursache für einen Hirsutismus ist größtenteils auf eine vermehrte Androgenbildung zurückzufuhren wie z.B.:

  • eine genetische Veranlagung ohne pathologischen Hintergrund, z.B. bei Südländerinnen (familiär-idiopathischer Hirsutismus)
  • ein polyzystisches Ovarialsyndrom (PCO), das zur verstärkten Produktion von Testosteron durch die Eierstöcke führt
  • ein adrenogenitales Syndrom (AGS), das in der Regel aber neben dem Hirsutismus noch andere Vermännlichungen mit sich bringt
  • einen Androgen-produzierenden Tumor der Eierstöcke oder der Nebenniere
  • ein Hypophysenadenom
  • die Einnahme von Androgenen (z. B. bei Doping) oder von anderen Medikamenten

Differenzialdiagnostisch ist der Hirsutismus  gegenüber der Hypertrichose  abzugrenzen, die eine androgenunabhängige vermehrte Körper- und Gesichtsbehaarung ohne ein männliches Verteilungsmuster darstellt.